Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Naziaufmarsch am 27.03. in Neuruppin verhindern!

Die Iniative Neuruppiner Antifaschist_innen (INA) ruft zum 27.03. zu Gegenaktivitäten zum geplanten Neonaziaufmarsch der „Freien Kräfte Neuruppin“ auf:

„Wir, die Initiative Neuruppiner Antifaschist_Innen (INA), rufen alle engagierten Antifaschist_Innen, Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen dazu auf, den Naziaufmarsch am 27.03.2010 in Neuruppin, entschlossen und friedlich zu verhindern.
Lasst uns gemeinsam ein Klima in Neuruppin und überall schaffen, in welchem es den Nazis unmöglich gemacht wird, ihre menschenverachtenden Inhalte zu propagieren. An die erfolgreiche Verhinderung des größten Naziaufmarsches in Dresden am 13.02.2010 durch zivilen Ungehorsam in Form von Massenblockaden muss unbedingt angekünpft werden. Gerade nach dieser großen Niederlage für die Nazis müssen sie spüren: Das war keine Ausnahme, sondern das ist Alltag. Niederlagen und Rückschläge gibt es nicht nur auf großen Aufmärschen sondern auch im ländlichen Raum.
Nicht Wegschauen sondern nur entschlossenes, aktives Handeln von engagierten Menschen kann dazu führen, dass Nazis gesellschaftlich nicht akzeptiert werden – dies gilt es zu beweisen. Am 27.03.2010 in Neuruppin!

Keinen Fußbreit den Faschisten!
Naziaufmärsche blockieren ist unser Recht!
No Pasaran – Sie kommen nicht durch!“

Wo? Rheinsberger Tor in Neuruppin
Wann? Samstag, den 27.03.10

Antirassismus-Demonstration am 22.03. in Oranienburg

Auf die Straße. Kraftvoll und Laut!

- staatlichen Rassismus aufdecken
- Nazis enttarnen
- Antirassismus/Antifaschismus etablieren

22. März //15 Uhr // Bhf Oranienburg
Treffpunkt Berlin: 14:30 // Bhf Gesundbrunnen // Gleis 9

Seit 1990 starben in der BRD knapp 140 Menschen durch Neonazis. Tausende MigrantInnen, Obdachlose, Homosexuelle, Linke, Menschen mit Behinderung, u.v.a. wurden von ihnen beleidigt und misshandelt. Aber dies ist nur die Spitze der Ausgrenzung. Zehntausende Asylsuchende sterben an der Grenze der EU, in Abschiebeknästen oder bei der Rückführung.

Anlässlich des internationalen Tages gegen Rassismus der UN wird die Antifa Gruppe Oranienburg, zusammen mit dem Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt in Oranienburg am 22.03.2009 eine Demonstration unter dem Motto: alltäglichen und staatlichen Rassismus aufdecken und bekämpfen, durchführen.

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Mobilisierungs und Informationsveranstaltung zum Thema Neonazis in Oranienburg/Oberhavel gibt es am 19.03.2009 ab 19Uhr in der Bunten Kuh: http://www.buntekuhverein.de/
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Mehr Informationen gibt es hier.

Unseren Redebeitrag zum Thema „staatlicher Rassismus“ findet ihr hier.

8.11. – Fahrraddemo für mehr Bewegungsfreiheit, Residenzpflicht abschaffen!

U.R.I. (United against Racism and Isolation) ruft auf zur Fahrraddemo von Berlin nach Hennigsdorf:

Im Rahmen der Bike Aid Aktion wurden Fahrräder gesammelt und repariert, mit dem Ziel eine Möglichkeit zu schaffen die Mobilität der Flüchtlinge in Hennigsdorf zu verbessern. Die sogenannte Residenzpflicht erlaubt es ihnen nicht den Landkreis zu verlassen und uns in Berlin zu besuchen, also werden wir die Fahrräder nach Hennigsdorf fahren.
Bei dieser Gelegenheit demonstrieren wir für das Recht auf Bewegungsfreiheit für Alle und für die Abschaffung der Residenzpflicht.

Im Anschluss an die Demo gibt es einen Antira-Einkauf, bei dem die Bewohner_innen des Heims ihre Gutscheine in Bargeld tauschen können.

Wenn ihr Lust habt eines der Fahrräder im Rahmen der
Demonstration nach Hennigsdorf zu fahren und/oder euch beim
Antira-Einkauf beteiligen wollt, meldet euch bitte vorher
zur besseren Koordination bei: uri-hennigsdorf@riseup.net

Außerdem gibt es noch etliche Fahrräder die repariert bzw.
fit gemacht werden müssen. Wenn ihr Lust habt an den
Fahrrädern mitzubasteln, meldet euch bei: bike-aid@gmx.net

Mehr Infos findet ihr unter: http://www.yorck59.net/bike-aid.html

Treffpunkt: 10 Uhr, Schwarzer Kanal (Michaelkirchstraße 20, Berlin)
Abfahrt: 11 Uhr
Demoroute: ca. 25 km
Abschlusskundgebung: 14 Uhr auf dem Postplatz in Hennigsdorf

Bündnisdemonstration der „Keine Stimme den Nazis“-Kampagne am 13. September in Potsdam

Zur Kommunalwahl am 28. September 2008 haben sich NPD und DVU die Wahlkreise aufgeteilt und wollen in Kreis- und Stadtparlamente einziehen. Flächendeckend wollen sie im Bundesland Brandenburg auf den Wahlzetteln stehen. Probleme bereitet ihnen dabei ihre dünne Personaldecke. Derzeit bemüht sich die NPD noch um Unterstützerunterschriften für weitere Wahlvorschläge. Wir wollen ihnen mit der Kampagne einen Strich durch die Rechnung machen.

Treffpunkt für die Demonstration ist am 13. September um 14 Uhr am Bhf. Medienstadt (Potsdam).

Den kompletten Demo-Aufruf findet ihr hier als PDF-Datei.

Brandenburg: Neonazi-Festival von der Polizei aufgelöst

Die Polizei hat in Brandenburg ein Neonazi-Festival aufgelöst. Das Open-Air-Konzert sollte Geld für den schwer erkrankten Rechtsextremisten Michael Müller einbringen. Als Bands waren “Kommando Ost, Act of Violence, Nordglanz, Preußenstolz, Fylgien, Torstein, Thrima und viele mehr” angekündigt. Offenbar war mit bis zu 1000 Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet gerechnet worden.

“Im Anschluß an das Festival wird das Netzradio Germania eine “Live-Doppel-CD”, ebenso in Zusammenarbeit mit Volksfront-Medien eine “Live-Video-DVD” produzieren, deren Erlös komplett diesem Zweck zugute kommen wird”, hieß es laut dem Organisatoren Stefan S., der es offenbar versäumt hatte, das Festival ordnungsgemäß anzumelden. Der Betreiber des Netzradios “Germania” war auf Neonazi-Seiten bereits einige Tage zuvor der Lächerlichkeit preisgegeben worden, da er angeblich auf eine Hochstaplerin hereingefallen war. Eben “echte Kameradschaft”.

Das Festival sollte in Finowfurt stattfinden, hieß es in Medienberichten. Die Polizei sprach ein Verbot aus und verhängte gegen anreisende Besucher Platzverweise. Später sei auf dem Grundstück dennoch Live-Musik gespielt worden, so dass die Veranstaltung aufgelöst worden sei. Zehn Personen kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam. Es wurden Musikinstrumente, Verstärkeranlagen, Lautsprecher und eine größere Anzahl von CDs mit rechtsextremer Musik sichergestellt, heißt es weiter. Später sei noch eine Ersatzveranstaltung in einer Gaststätte in Schönow aufgelöst worden.

Quelle: http://npd-blog.info

Schulungstreffen der NPD-Oberhavel am 25.07. in Birkenwerder

Am Freitag, dem 25. Juli, fand in einem Hinterzimmer des Gasthofes „Birkenhof“ in Birkenwerder ein Schulungstreffen der NPD-Oberhavel statt. Rund 30 Nazis aus dem ganzen Landkreis fanden dazu den Weg in die Gaststätte. […]

Den kompletten Bericht gibt es hier.

Keine schweigenden Provinzen – Antifaschistische Aktionswochen in Königs Wusterhausen

„Anlässlich der Kommunalwahlen in Brandenburg wollen wir in Königs Wusterhausen Antifaschistische Aktionswochen unter dem Motto „Keine Schweigenden Provinzen“ veranstalten. Primäres Ziel ist es den Einzug der NPD in das Stadtparlament zu verhindern und eine linke, antifaschistische Gegenkultur zu etablieren. Deshalb werden wir den Nazis mit verschiedensten Aktionen ihre Dominanz auf der Straße entreißen. Die Aktionswochen sind Teil der landesweiten Kampagne ‚Keine Stimme den Nazis‘.“

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Demobericht vom 3. Juli – Nazis filmten und fotografierten ungehindert

Am Donnerstag, dem 3. Juli, fand in Hennigsdorf eine Demonstration mit anschließender Kundgebung gegen den Naziladen „On the Streets“ statt. Ein Bündnis von BürgerInnen der Stadt Hennigsdorf, Gewerkschaften, Parteien, dem Seniorenbeirat, Antifas u.a. hatte dazu aufgerufen. Es war die fünfte Kundgebung dieser Art, die nun monatlich vor dem Naziladen stattfindet.
Dieses Mal fand vor der Kundgebung noch eine kurze Demo statt, die um 17 Uhr auf dem Postplatz begann. Unter strahlender Sonne wurden Transparente ausgerollt, u.a. eines der Kampagne „Keine Stimme den Nazis“.
Schon zu diesem Zeitpunkt standen in unmittelbarer Nähe zwei bekannte Neonazis, die die TeilnehmerInnen einzeln und in Gruppen fotografierten. Als anwesende Polizeibeamte angesprochen wurden, dass sie das Filmen der Nazis unterbinden sollen, antworteten diese, dass sie nichts unternehmen würden, da das Filmen völlig legal sei. […]

Den kompletten Bericht gibt es hier.

Demo und Kundgebung gegen den Naziladen „On The Streets“ am 3. Juli in Hennigsdorf

Vielen Menschen ist er bereits ein Begriff – der „On the Streets“, Szeneladen von Neonazis mitten in der brandenburgischen Stadt Hennigsdorf. Der Laden wird von dem bundesweit bekannten Neonazi Alexander Gast (der selber Frontmann der Band Spreegeschwader ist) betrieben, verkauft werden hauptsächlich CDs von rechten Bands und Kleidung, z.B. der Marke „Thor Steinar“. Es gab Razzien, bei denen verbotene CDs beschlagnahmt wurden und es gibt seit Eröffnung des Ladens Protest gegen ihn. Dennoch existiert dieser Laden immer noch. Das liegt unter anderem daran, dass die Eigentümerin des Gebäudes sich weigert den Nazis zu kündigen. Nicht etwa, weil sie selber rechtsradikal ist, sondern weil die Nazis immer pünktlich ihre Miete zahlen. Mehrere Menschen haben bereits versucht ihr klarzumachen, wem sie da die Möglichkeit bietet Propaganda zu verbreiten. Auch wurde ihr Hilfe bei der Kündigung und dem Finden von Nachmietern angeboten, doch all das ist ihr laut eigener Angabe „zu stressig“.
Diese Ignoranz ist beispielhaft für eine weit verbreitete Einstellung in der Bevölkerung. Nazis sind akzeptierter Teil der Gesellschaft und auf Stadtfesten ebenso präsent wie in Vereinen. Viele HennigsdorferInnen finden das auch völlig normal, da ja „jedem seine Meinung“ gelassen werden solle.

Diesem common sense wollen wir entschieden entgegentreten. So hat sich nun ein Bündnis von BürgerInnen aus Hennigsdorf zusammengetan um sich für die Schließung des „On the Streets“ einzusetzen. Die Beteiligung reicht von Gewerkschaften über Parteien, den Seniorenbeirat, SchülerInnen und viele andere bis zur Antifa. Einmal im Monat findet nun von einer der beteiligten Gruppen organisiert eine Kundgebung vor dem Laden statt.
Natürlich kann man sich fragen, was das alles noch bringen soll, besonders wenn die Eigentümerin so unbelehrbar scheint. Wir haben darauf eine klare Antwort: durch regelmäßige Aktionen in der Stadt kann Ignoranz gebrochen werden – vielleicht auch bei der Eigentümerin. Vielleicht ist es ihr auch irgendwann zu stressig sich ständig die Proteste anzuhören. Vor allem aber ist es schon ein Schritt nach vorn, dass sich solch ein breites Bündnis gegründet hat. Die Vernetzung von engagierten BürgerInnen ist in dieser Stadt dringend nötig und auch über den Protest gegen den „On the Streets“ hinaus richtig und wichtig.
Deswegen sind wir als örtliche Antifa Veranstalterin der Protestkundgebung im Juli.

Also: kommt zahlreich, seid bunt und laut, setzt eigene Inhalte und bekämpft den „On the Streets“ und alle anderen Neonazis in der Stadt!

Dem völkischen Mob kündigen! Nazi-Lifestyle nicht zur Normalität werden lassen!

Alternativer Jugendclub in Bad Freienwalde abgebrannt

Der alternative Jugendklub „Maquis“ in Bad Freienwalde ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag fast komplett niedergebrannt. Das wurde heute aus dem Umfeld der Einrichtung mitgeteilt. Der entstandene Sachschaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Zur genauen Brandursache kann derzeit jedoch noch nichts gesagt werden, war zu hören. Allerdings gab es zuvor massive Drohungen gegen das „Maquis“ aus der Neonaziszene.

Der Klub wurde vom Verein „Bad Freienwalder Alternative“ (BFA) betrieben. Vor allem für Partys und als Bandproberaum wurde die Baracke, gelegen am Polderdamm, genutzt. Aus verschiedenen Gründen hatte sich der Verein kürzlich selbst aufgelöst und wollte demnächst auch die vom privaten Besitzer gemieteten Räume aufgeben.

Ein Faktor, der bei der Auflösung des Vereins eine nicht unerhebliche Rolle spielte, waren die ständigen Attacken aus der rechtsextremen Szene. Unter anderem hatten in den letzten Monaten Neonazis versucht, sich zu einer Party im Klub Eintritt zu verschaffen. Auch wurden insgesamt sieben Fensterscheiben eingeworfen – die TäterInnen stammen aus der rechten Szene, vermuten die Klubleute. Zudem hatten Ende Dezember sieben Neonazis den Klub aufgesucht und versuchten ein regelrechtes Verhör mit den Anwesenden durchzuführen. Dies berichtet eine Antifagruppe aus Bad Freienwalde. Wie erst jetzt aus dem Umfeld des „Maquis“ bekannt wurde, soll dabei auch gedroht worden sein: „Haltet mal lieber die Beine still, die Baracke hier brennt bestimmt ziemlich gut“. Unter den Neonazis befanden sich laut Antifabericht auch Gordon Reinholz und Christian Banaskiewicz, ehemalige Aktivisten der Neonazikameradschaft „Märkischer Heimatschutz“.

Zuletzt war der Klub zwei Tage vor dem Brand für eine Bandprobe genutzt worden. Dieser zeitliche Abstand lässt einen Brand durch selbst verschuldete Fahrlässigkeit als unwahrscheinlich erscheinen.

Quelle: http://www.inforiot.de